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10Apr

Haarentfernung, nur ein Trend?

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Zurück nach Ägypten – haarlose Pharaonen?

Glatte und glänzende Beine, haarlose Achseln und ein gestutzter Intimbereich? Was heute für viele Menschen ein wichtiger Aspekt ist, um sich wohlzufühlen, war schon bei den alten Pharaonen ein echtes Muss. Bereits im Alten Ägypten musste der Körper möglichst haarlos sein, damit er als attraktiv empfunden wurde. Während du heute die Haare vor allem für dich selbst entfernst, war es damals üblich, einem allgemeinen Schönheitsideal zu entsprechen. Dies galt für Männer und auch Frauen.

Ganz so entspannt wie heute war die Haarentfernung damals allerdings noch nicht. Tatsächlich griffen die Menschen zu Bienenwachs und haben sich auf diese Weise die Haare entfernt. Zudem wurde im Laufe der Zeit eine Paste entwickelt, mit der die Haare entfernt werden konnten. Vergleichbar mit der heutigen Enthaarungscreme, wurde eine Paste aus Wasser, Zitronensaft und Olivenöl sowie Zucker angerührt. Spannend ist, dass diese Variante heute als Halawa bekannt ist und als arabische Erfindung gilt. Überlieferungen zeigen jedoch, dass sie in Ägypten zuerst entwickelt wurde.

Schmerzhaft: Die Paste wurde erst auf den Körper aufgetragen, dann mit Hilfe von Stoffstreifen wieder entfernt. Für einen großen Erfolg mussten die Stoffstreifen erst auf die Paste gelegt und dann schnell wieder abgezogen werden. Das war ebenso schmerzhaft wie das heutige Waxing.

 

Haarentfernung als Hygienemaßnahme im Nahen Osten

Bereits 4000 vor Christus Geburt wurde auch im Nahen Osten mit einer speziellen Paste gearbeitet, wenn es darum ging, die Haare zu entfernen. Diese trug den Namen Rhusma Turcorum. Die Paste wurde mit Stärke, Orpiment und mit gelöschtem Kalk angerührt. Der Effekt basierte darauf, dass diese Mischung besonders ätzend war und die Haare so entfernt hat. Genutzt wurde Rhusma Turcorum sogar bis zum 19. Jahrhundert. Teilweise kommt es sogar heute noch zum Einsatz – beispielsweise in Indien. Hier ist die Entfernung von Schamhaaren und Brusthaaren schon sehr lange ein wichtiger Teil in der Körperpflege.

 

Von Griechenland bis Rom – haarlos durch die Zeit

Die alten Römer sind ja nach wie vor in vielen Bereichen eine echte Inspiration für die Menschen. Tatsächlich wussten sie auch damals schon, dass haarlose Haut sich besonders angenehm anfühlt. Wenn du das eine oder andere Bild von Caesar siehst, fällt dir vielleicht sogar auf, dass er keinen Bart hatte. Angeblich hat er seine Barthaare gezupft, um länger haarfrei zu sein. Gut, dass das heute einfacher geht. Auch in Griechenland in der Antike war die Haarentfernung bereits ein Thema. Wer Körperbehaarung hatte, der wurden den Barbaren zugeordnet. Daher waren viele Menschen haarlos. Dies zeigen nicht nur Überlieferungen, sondern auch Skulpturen und Gemälde aus der Zeit.

 

Ein Lichtblick im Mittelalter – Haarentfernung in dunklen Geschichtsstunden

Bis heute gilt das Mittelalter als eine der Zeiten in der Geschichte, die eher als düster empfunden wird. Allerdings galt dies nicht, wenn es um die Hygiene in Bezug auf die Körperbehaarung ging. So gibt es Überlieferungen aus dem 12. Jahrhundert, in denen schon deutlich wurde, dass die Schamhaare in dieser Zeit geschnitten oder gezupft wurden. Zudem gab es im Mittelalter die sogenannten Badestuben. Schon hier wurde die Enthaarung angeboten und durchgeführt. Ebenfalls zum Einsatz kam dafür Rhusma Turcorum – ein echtes Wundermittel der damaligen Zeit.

 

Und wie ist es mit der Neuzeit?

Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts gab es jede Menge Veränderungen in den verschiedenen Bereichen des Lebens – auch im Bereich der Schönheit. Doch eins blieb: Der Wunsch, die Körperbehaarung zu entfernen. So gab es beispielsweise Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA Bewegungen, die Rasuren an den Beinen und unter den Armen zum Trend werden ließen. Dies hing damit zusammen, dass auch die Mode mehr Haut zeigen ließ. Aber auch zur damaligen Zeit hieß es, möglichst zu improvisieren, um glatte Haut zu bekommen  - zumindest bei den Frauen. Denn einen Rasierer spezielle für die Frau gab es erst ab 1915.

Es sollte dann noch einmal 30 Jahre dauern, bis dieser Trend der Haarentfernung aus den USA auch in Richtung Europa kam. Hier war man allerdings noch deutlich vorsichtiger. Vor allem die Haare an den Beinen wurden entfernt. Mit dem Beginn der 60iger Jahre wuchs das Interesse an der Enthaarung in Europa deutlich an. Achseln ohne Achselhaare waren immer häufiger zu sehen. Noch einmal zehn Jahre später hat der Trend dann auch den Intimbereich entdeckt.

 

Das Glück, selbst bestimmen zu können

Während lange Zeit hygienische Aspekte und stark geprägte Schöheitsideale einen gewissen Zwang in Bezug auf die Körperenthaarung ausgeübt haben, haben wir heute das Glück, selbst entscheiden zu können. Aber eines ist Fakt: Die Haarentfernung ist kein neuer Trend, der sich erst in den letzten Jahren entwickelt hat. Schon die alten Römer gingen gerne „nackt“. 

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